Zahnarztpraxis Dr. Milde

Implantologie . Kieferorthopädie . an der Stadtgrenze Nürnberg Fürth

Grafik: Zahn mit Wurzelkanalbehandlung

Endodontie

Dem Griechischen entlehnt steht die Fachbezeichnung Endo (das Innere) und Odont (der Zahn) für die Behandlung des Zahninneren und wird gemeinhin auch als Wurzel- oder Wurzelkanalbehandlung bezeichnet.
Abbildung: Zahn mit Pulpa, Nerven und Blutgefäßen
Zähne sind nach dem Prinzip "harte Schale weicher Kern" aufgebaut.
© Foto: DGET.
Ist die harte Schale von Zahnschmelz und Dentin erst einmal durch einen Zahnunfall oder Karies durchbrochen, kommt es häufig zu Infektionen und Entzündungen im weichen Zahninneren, der sogenannten Pulpa, in der sich auch die Nerven und Blutgefäße befinden.
Da sich diese Entzündungen auf den Kiefer und in den Blutkreislauf ausbreiten könnnen, mussten entzündete Zähne früher komplett entfernt werden.
Heute versucht man dagegen den natürlichen Zahn zu erhalten, indem lediglich die infizierte Pulpa aus dem Zahn entfernt wird. Im Anschluss werden sämtliche Wurzelkanäle innerhalb des Zahnes gründlich gereinigt und desinfiziert, das Zahninnere mit einem plastischen Füllstoff neu versiegelt und der Zahn abschließend mit einer Krone oder Teilkrone versorgt.

Das Verfahren ist auf der folgenden Website der DGET recht anschaulich und detailliert beschrieben:
www.erhaltedeinenzahn.de

Die endodontische Behandlung (Wurzelkanalbehandlung)

Die Ursache für die Notwendigkeit einer Wurzelbehandlung ist in den meisten Fällen eine weit fortgeschrittene Karies.
Abbildung: Zahn mit Infektion der Zahnpulpa
Die Bakterien gelangen hierbei durch die verschiedenen Schichten des Zahnes (Schmelz und Dentin) bis ins Zahninnere, die Pulpa (Nerven, Blut- und Lymphgefäße). Die Bakterien und ihre Stoffwechselprodukte führen dann zu einer irreversiblen Schädigung/Entzündung des Nerv-Gefäß-Bündels. © Foto: DGET.
Die Folge dessen sind in der Regel ziehende, stechende oder auch pochende Schmerzen. Der betroffene Zahn kann auch aufbissempfindlich werden oder bereits bei leichten Berührungen sehr sensibel reagieren. Falls die Entzündung sehr langsam voranschreitet kann es auch nur zu leichten bis gar keinen Schmerzen kommen (Chronifizierung). In beiden Fällen kann eine endodontische Behandlung Abhilfe schaffen und ist die Therapie der Wahl, um die vorhandenen Bakterien zu eliminieren und eine weitere Ausbreitung der Entzündung in das umliegende Gewebe (Knochen) zu verhindern.
Abbildung: Wurzelkanalbehandlung
Bei der Wurzelkanalbehandlung wird die vorhandene Karies entfernt, das Wurzelkanalsystems gereinigt und desinfiziert. © Foto: DGET.
Eine Wurzelkanalbehandlung mitsamt der anschließenden Reinigung des Wurzelkanalsystems ist eine komplexe Angelegenheit, da der innere Aufbau von Zahn zu Zahn variiert.
Foto: Wurzelkanalbehandlung in unserer Zahnarztpraxis
Mit speziellen Hilfsmitteln und ausreichender optischer Vergrößerung kann auch das komplexe Kanalsystem der Zahnwurzel bearbeitet werden. © Foto: Zahnarzt Dr. Milde.
Foto: Wurzelbehandlung und freigelegte Wurzelkanäle
In einer einzigen Zahnwurzel befinden sich häufig mehrere Kanäle, die sich auch verzweigen, aufteilen oder tief im Inneren des Zahnes wieder vereinigen können. © Foto: Zahnarzt Dr. Milde.
Um einer anspruchsvollen Behandlung der Zahnwurzel gerecht zu werden, haben wir unsere Praxis speziell ausgestattet und unser Wissen durch regelmäßige Fortbildungen auf den aktuellsten Stand gebracht. Hierzu gehören u.a. ein spezielles Ultraschallgerät, maschinelle Aufbereitungssysteme zur Formgebung des Wurzelkanalsystems, verschiedene antibakterielle Spüllösungen und die modernsten Fülltechniken zur Versiegelung des gereinigten und desinfizierten Kanalsystems.
Foto: Endodontie-Mikroskop
Unsere Praxis ist mit einem hochmodernen Dentalmikroskop ausgestattet. © Foto: Zahnarzt Dr. Milde.
Foto: Wurzelkanalbehandlung durech Dr. Milde
Das Dentalmikroskop ermöglicht die Darstellung auch feinster Strukturen im Zahninneren, was mit herkömmlichen optischen Vergrößerungshilfen (Lupenbrille) bisher nicht möglich war. © Foto: Zahnarzt Dr. Milde.
Allerdings gehört zu einer qualitativ hochwertigen Wurzelbehandlung auch die anschließende Versorgung der noch verbliebenen Zahnhartsubstanz. Da der Zahn zumeist durch die ursächliche Karies bereits weitgehend zerstört und dadurch geschwächt ist, muss dieser anschließend vollständig stabil und dicht verschlossen werden, sodass eine Fraktur oder ein erneutes Eindringen von Bakterien in das Wurzelkanalsystem vermieden werden kann.
Abbildung: Versorgung des Zahnes nach einer Wurzelbehandlung
Nach erfolgter Wurzelkanalbehandlung wird der Zahn verfüllt, verschlossen und mit einer Teilkrone versorgt. © Foto: DGET.
Die abschließende Versorgung des Zahnes erfolgt mit einer Teilkrone oder Krone aus Keramik. Diese wird adhäsiv und dadurch sehr fest mit dem Zahn verbunden, wodurch dieser stabilisiert wird und ein Eindringen von Bakterien verhindert wird. Dies verbessert die Prognose Ihren Zahn langfristig zu erhalten ganz erheblich. Eine qualitativ hochwertige Wurzelbehandlung kann den Zahn bei guter Mundhygiene und anschließender adäquater Versorgung ein Leben lang erhalten.
Bei weiteren Fragen zu Ihrer Behandlung stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!

Was tun bei einem (Zahn-)Unfall?

Haben Sie eine Zahnrettungsbox in Ihrer Hausapotheke? Ausgeschlagene Zähne können in einer Zahnrettungsbox (z.B. Dentosafe Zahnrettungsbox) bei Raumtemperatur bis zu 24 Stunden aufbewahrt werden. Die darin enthaltene Lösung ermöglicht ein Überleben der Zellen an der Wurzeloberfläche, was für ein erneutes Einwachsen des Zahnes Voraussetzung ist. Alternative: Wenn Sie keine Zahnrettungsbox zu Hand haben, legen Sie den Zahn in kalte H-Milch. Hier kann der Zahn bis zu einer Stunde aufbewahrt werden. Sie sollten in jedem Fall baldmöglichst Ihren Zahnarzt aufsuchen!

"Die fachgerechte Wurzelkanalbehandlung rettet Ihre natürlichen Zähne!"

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