Zahnarztpraxis Dr. Milde

Implantologie . Kieferorthopädie . an der Stadtgrenze Nürnberg Fürth

Foto: Anleitung zur Zahnreinigung

Prophylaxe durch professionelle Zahnreinigung

Ein strahlendes Lächeln bis ins hohe Alter ist eine reale Option, wenn wir schon von klein auf neue Karies und Zahnfleischprobleme vermeiden. Voraussetzung ist jedoch eine lebensbegleitende Vorsorge und nachhaltige Maßnahmen wie die professionelle Zahnreinigung.

Die gesetzlichen Krankenkassen und einige private Versicherungen unterstützen die Vorsorge beispielsweise mit dem Bonusheft.
Zu einer optimalen Zahnpflege gehören aber auch die richtigen Hilfsmittel und unsere Prophylaxe-Fachkraft hilft Ihnen gerne bei der Entwicklung eines individuellen Vorsorgekonzeptes für Sie und Ihre Familie.
Über die Zahnmedizin hinaus helfen wir Ihnen in unserer Praxis an der Nürnberger Stadtgrenze aber auch unter ästhetischen Aspekten, wie der Korrektur von Zahnverfärbungen durch eine schonende Zahnaufhellung.

Um Erkrankungen im Mundraum wie Karies und Parodontitis vorzubeugen und in den Griff zu bekommen stehen uns heute eine Reihe von Methoden zur Verfügung und im folgenden möchten wir Ihnen die wichtigsten kurz vorstellen:

Versiegelung der Zahnfissuren

Das Zähneputzen reicht oft nicht aus, um die Rillen (Fissuren) sauber zu halten.

Zahnversiegelung und Fissuren Sie sind teilweise sehr tief und haben unsichtbare Ausbuchtungen unter dem sichtbaren Zahnschmelz. Hier sammeln sich Bakterien und Karies kann unbemerkt entstehen.

Fissurenversiegelung Durch Versiegeln können die Rillen verschlossen werden, Karies wird dadurch verhindert. Vor dieser Behandlung wird der einzelne Zahn bis in die Rillen gründlich gesäubert und die Fissur danach mit einem Spezialkunststoff verschlossen.

Eine fachgerechte Versiegelung wird von den gesetzlichen Krankenkassen an den in der Grafik blau markierten Zähnen bis zum 18. Geburtstag bezahlt und kann viele Jahre halten. Einmal im Jahr sollte das Material bei einer Prophylaxe-Behandlung auf Vollständigkeit überprüft werden.
Zahnversiegelung


Die richtige Pflege der Zahnzwischenräume

Die Reinigung der Zahnzwischenräume ist zwar nicht einfach, aber es ist eine der wichtigsten Maßnahmen zur Entfernung von Belägen und Vermeidung von Karies und Parodontitis.
Mit einer Zahnbürste können nur ca. 70% der Zahnoberfläche erreicht und somit von anhaftender Plaque gereinigt werden. Die übrigen 30% der zu reinigenden Zahnoberfläche verbergen sich in den Zahnzwischenräumen.
Die Zwischenraumpflege sollte deshalb mindesten einmal täglich durchgeführt werden, zusammen mit der Zahnreinigung per Zahnbürste. Die Größe der Zahnzwischenräume entscheidet letztlich über das auszuwählende Hilfsmittel:
  • Zahnseide findet Anwendung bei sehr engen Zwischenräumen.
  • Superfloss (aufgeschäumte Zahnseide), wenn die Zahnseide ohne Widerstand und ohne Reinigungseffekt durch den Zahnzwischenraum gleitet.
  • Interdentalbürsten: bei großen Zwischenräumen und wenn die Zähne weit auseinander stehen.
Foto: Interdentalbürsten in verschiedenen Größen.
Interdentalbürsten gibt es in unterschiedlichen Größen. Sie kommen zum Einsatz bei Zahnspangen, Brücken, Implantaten oder durch Parodontitis vorgeschädigten Gebissen. © Foto: Zahnarzt Dr. Milde.
Sind unterschiedlich große Zwischenräume in ein und demselben Gebiss vorhanden, bietet sich der Einsatz verschiedener Hilfsmittel wie Zahnseide und Interdentalbürstchen und/oder Superfloss an.
Sehr gerne helfen wir ihnen bei der Auswahl der richtigen Hilfsmittel und geben Anleitung zur richtigen Anwendung!


Verwendung von Zahnseide

Für die Reinigung der Zahn-Zwischenräume eignen sich Zahnseide und Interdentalbürsten.




Anwendung der elektrischen Zahnbürste

Mit einer elektrischen Zahnbürste erreichen Sie deutlich bessere Erbebnisse bei der Zahnreinigung.


Sollten sich bei Ihrem Bürstenkopf die Borsten nach außen biegen, putzen Sie mit zu viel Druck.
Wenn die äußeren blauen Putzborsten verblassen ist es Zeit für einen neuen Bürstenkopf.



Verwendung von zuckerfreien Produkten

Karies entsteht durch Bakterien, die in einem unsichtbaren Belag auf den Zähnen wachsen. Diese Bakterien ernähren sich durch Zucker und Stärke, die beim Essen, Trinken und Naschen in den Mund gelangen.

Zucker ist besonders gefährlich, da ihn die Bakterien sofort in Säuren verwandeln, die den harten Zahnschmelz angreifen. Es ist deshalb besser, diese Säureattacken auf ein Minimum zu reduzieren.

Inzwischen gibt es Süßwaren, die den Zähnen nicht schaden, da sie keinen Zucker enthalten. Zahnfreundliche Süßwaren erkennen Sie am "Zahnmännchen" der Aktion Zahnfreundlich e.V.
Aber Achtung: auch wenn Produkte als zuckerfrei ausgezeichnet sind, können sie Fruchtzucker (Fructose) oder Traubenzucker (Glucose) enthalten, die ebenfalls Karies fördern.

Info Zahngesunde Ernährung.pdf



Xylit

Als besonders zahnfreundlich gilt der natürliche Zuckeraustauschstoff Xylit. Er wirkt als chemischer Unterbrecher im Glycolyse-Stoffwechsel beim Karies-Erreger Streptococcus mutans und verringert gleichzeitig auch die Bildung von Zahnbelägen.




Bonusheft

Das Bonusheft gilt für gesetzlich krankenversicherte Patienten und ist ein Nachweis für erfolgte Untersuchungen der Zahngesundheit.
Bonusheft der Zahngesundheitsuntersuchungen
Der zahnärztliche Kinderpass gilt für Patienten der gesetzlichen Krankenkasse ebenso wie für Privatpatienten. © Abbildung: KZBV
Die zahnärztliche Untersuchung wird einmal im Kalenderjahr bei Patienten ab 18 Jahren im Bonusheft eingetragen. Wenn Sie bei der Krankenkasse Zahnersatz beantragen, reichen Sie das Bonusheft mit ein, um den Bonus zum Zuschuss zu bekommen.

Für Patienten zwischen dem 12. Geburtstag bis einen Tag vor dem 18. Geburtstag werden im Bonusheft je Kalenderhalbjahr die Zahnpflegeanweisungen und Kontrollen eingetragen. Auch diese gelten für den Bonus zu den Kassenleistungen zum Zahnersatz.



Zahnärztlicher Kinderpass

Für unsere kleinen Patienten bis zum 6. Geburtstag haben wir den "zahnärztlichen Kinderpass", um die regelmäßigen Zahnuntersuchungen zu unterstützen.
Prophylaxe schon im Kindesalter
Der zahnärztliche Kinderpass gilt für Patienten der gesetzlichen Krankenkasse ebenso wie für Privatpatienten. © Abbildung: BLZK

"Ein Leben lang schöne Zähne? - Es liegt ganz bei Ihnen!"

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